Zu Beginn des Studiums ziehen die meisten jungen Erwachsenen aus dem Elternhaus aus umd beziehen ihre erste eigene Wohnung. Dies ist ein aufregender Schritt in die Richtung der Eigenständigkeit, der allerdings nicht immer einfach ist. Denn bevor man die neu gewonnene Freiheit genießen kann, muss man die künftige Wohnung finden oder sich für eine andere Wohnlösung entscheiden, die günstiger ist. Auf der Suche nach der richtigen Wohnung kann man sich zunächst an die Hochschule wenden, die meist eine Stelle für Studierende hat, die sich noch auf der Wohnungssuche befinden. Auf diesem Wege lernt man andere Studierende mit dem gleichen Problem kennen und kann eine WG gründen, oder man findet eine geeignete Wohnung, deren Eigentümer gerne bereit ist, sie an einen Studenten zu vermitteln. Meist genügt es aber, sich eine Lokalzeitung des Studienortes zu kaufen und dort nach Wohnungsanzeigen zu suchen oder sich im Internet mit der Wohnungssuche zu befassen. Auf Immobilienportalen findet man immer geeignete Angebote, die sich auch an den studentischen Geldbeutel richten und bezahlbar sind. Bei der Wohnungssuche sollte man sich immer dessen bewusst sein, dass man nach dem Tag an der Hochschule einen Platz braucht, an den man sich zurückziehen und lernen oder entspannen kann. Auch für Bücher und sonstige Ausrüstung muss in der neuen Wohnung genug Platz vorhanden sein. Bevor man in eine WG zieht, sollte man sich fragen, ob man wirklich in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen außer den Eltern wohnen kann – selbst dann, wenn man nur mit den Freunden zusammen zieht. Andererseits sollte man sich vor dem Einzug in eine Enzelohnung fragen, ob man während des Studiums tatsachlich alleine leben will oder ob es für die Integration nicht besser wäre, bereits eine Gemeinshaft zu haben.