Wichtigste Partner für alle Belange rund um den studentischen Alltag sind die Studentenwerke, in manchen Städten auch Studierendenwerke genannt. Mit ihren Mensen, Wohnheimen und Beratungsstellen bieten die Studentenwerke eine große Palette an Dienstleistungen und unterschiedlichen Hilfen.

Die Mensa für günstige Verpflegung und Geselligkeit

Zu einer wichtigen Dienstleistung gehört das Betreiben der Mensa

Neben schmackhaften Gerichten, darunter viele vegetarische, bietet die Mensa einen sozialen Treffpunkt, an dem Studenten nach oder zwischen ihren Seminaren zusammenkommen können.

Studentische Wohnheime für preiswerten Wohnraum

In den Universitätsstädten und Ballungsräumen herrscht insbesondere zu Semesterbeginn Wohnungsnot. Die Studentenwerke bieten günstigen Wohnraum, der Innenstadt nah oder zumindest verkehrsgünstig liegt. Auch wenn häufig zu Semesterbeginn die Plätze restlos vergeben sind, so lohnt es doch, sich auf einen Platz zu bewerben, notfalls auf der Warteliste. Nicht selten werden im laufenden Semster Nachrückerplätze frei. Von Vorteil ist, dass, im Gegensatz zum offenen Wohnungsmarkt, die studentischen Wohnungen in aller Regel voll möbliert sind. An manchen Standorten ist es sogar möglich, Wohngemeinschaften zu bilden und bei der Nachbesetzung frei gewordener Plätze mit zu entscheiden.

Wohnungen des offenen Wohnungsmarktes sind über die einschlägigen Immobilienportale zu finden. In vielen Städten lohnt sich auch ein Blick auf die Angebote der städtischen und privaten Wohnungsbaugenossenschaften

Studienfinanzierung

Die Studentenwerke bieten umfangreiche Beratung zur Studienfinanzierung, inbesondere zu BaföG, Stipendien und Studienkrediten. Des Weiteren bieten sie Hilfe bei finanziellen oder psychischen Problemen.

Hilfe in schwierigen Situationen

Neben der Untertstützung rund um den studentischen Lebensalltag sind die Studentenwerke für die soziale und gesundheitliche Förderung der Studierenden zuständig. Sie bieten Orientierung zu Studienbeginn und Hilfe bei der Entscheidungsfindung in unklaren Studienphasen. Mithilfe der Berater und Beraterinnenen entstehen Lösungen zur Überwindung von finanziellen Engpässen. In Krisensituationen helfen sie bei der Aufdeckung von Perspektiven zur Fortsetzung des Studiums.

Leistungsdruck oder andere Probleme führen manchmal zu so starken Belastungen, dass eine psychologische Beratung ratsam ist. In dieser Situation helfen die Psychologischen Beratungsstellen für Studierende, die von den Hochschulen, Studentenwerken oder kirchlichen Trägern angeboten werden.

Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Die Studienbedingungen für Studenten mit Behinderung sind an den Hochschulstandorten sehr unterschiedlich. Die Beratungsstellen der Studentenwerke informieren zu den individuellen Möglichkeiten und helfen bei der Überwindung bestehender Barrieren. Auch die Hochschulen bieten Ansprechpartner für Studierende mit Behinderung

Vereinbarkeit Studium und Familie

Manche Studenten und Studentinnen haben bereits zu Beginn ihres Studiums Kinder oder gründen in der Studienphase eine eigene Familie. Wichtigste Unterstützung in dieser Lebenssituation sind gute Kinderbetreuungsangebote. Viele Studentenwerke betreiben eigene Kindertagesstätten, die auf die besonderen Bedarfe studierender Eltern ausgerichtet sind. Daneben wird in allen Städten eine wachsende Anzahl an kommunalen, privaten und kirchlichen Kinderbetreuungsplätzen angeboten.

Umfangreiche Information zu finanziellen, studienorganisatorischen und alltagspraktischen Fragen für studierende Eltern bieten die Beratungsstellen der Studentenwerke. In manchen Mensen dürfen Kinder von Studenten kostenlos essen.

Alle Beratungsangebote richten sich in besonderer Weise auch an Studierende aus dem Ausland, die Beratungen werden zumeist auch in Englisch angeboten, abhängig vom Standort auch in weiteren Fremdsprachen.


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