Sobald der Abschluss in der Tasche ist und man nicht mehr jeden Tag zur Hochschule muss, ist es höchste Zeit, sich nach einer Arbeitsstelle umzusehen. Der Einstieg ins Berufsleben fällt allerdings niemandem leicht, ganz gleich, wie gut der Hochschulabschluss letztendlich geworden ist. Einerseits muss man natürlich die Umstellung verkraften, andererseits wird man vor dem ersten richtigen Arbeitsplatz viele Bewerbungsgespräche durchlaufen müssen. Wenn man sich während des Studiums schon Praktika gesucht hat, kann man versuchen, in den Unternehmen unterzukommen, in denen man bereits einen guten Eindruck hinterlassen hat und auch selbst Spaß an der Arbeit hatte. Wenn man diese Möglichkeit nicht hat, sollte man sich auf jeden Fall ein Bewerbungstraining gönnen, da man rasch verlernt, wie eine gute Bewerbung aussieht. Häufig vergessen Studierende, was sie in der Schule darüber gelernt haben, da sie das Wissen einfach nicht gebraucht haben. Trainingskurse gibt es günstig an jeder Volkshochschule, aber auch an der eigenen Hochschule. Um sich an den Einstieg in die neue Arbeitsstelle zu gewöhnen, sollte man sich wie beim ersten Tag an der Hochschule darum bemühen, einen Draht zu den anderen Kollegen zu finden. Sie werden künftig die ersten Ansprechpartner bei Fragen und Problemen rund um den Beruf sein. Anfreunden muss man sich natürlich nur mit Menschen, die man sympathisch findet – mit den anderen sollte man jedoch ein gutes Verhältnis aufbauen, um für ein angenehmes Klima zu sorgen.